Der US-amerikanische KI-Unternehmer und Startup-Gründer Matt Shumer hat einen viel beachteten Artikel veröffentlicht, der als Weckruf für alle verstanden werden sollte, die noch nicht verstehen, was mit KI gerade wirklich passiert.

Shumer vergleicht die aktuelle Situation mit dem Februar 2020 – kurz bevor COVID die Welt veränderte. Damals schien die Bedrohung für die meisten Menschen noch weit entfernt. Genauso geht es heute vielen Menschen mit der KI-Entwicklung: Sie unterschätzen, was gerade passiert – oder haben es noch gar nicht bemerkt.

Was sich gerade verändert

Als KI-Startup-Gründer beschreibt Shumer, wie sich seine Arbeit radikal gewandelt hat: Er beschreibt einer KI, was er bauen möchte, geht vier Stunden weg – und findet fertige, qualitativ hochwertige Software vor. Korrekturen braucht er kaum noch. Die KI testet ihre eigenen Ergebnisse, iteriert eigenständig und meldet sich erst, wenn das Produkt fertig ist.

Am 5. Februar 2026 veröffentlichten OpenAI und Anthropic gleichzeitig neue Modelle, die einen spürbaren Qualitätssprung markierten. Besonders GPT-5.3 Codex zeigte laut Shumer erstmals so etwas wie echtes Urteilsvermögen und intuitiven Geschmack – Eigenschaften, von denen man lange glaubte, KI werde sie niemals besitzen.

KI entwickelt sich selbst weiter

OpenAI bestätigte in der technischen Dokumentation, dass GPT-5.3 Codex teilweise an seiner eigenen Entwicklung mitgewirkt hat – ein historischer Meilenstein. Auch Dario Amodei, CEO von Anthropic, bestätigt: KI schreibt bereits einen Großteil des Codes in seinem Unternehmen, und der Rückkopplungskreislauf zwischen aktueller KI und der nächsten Generation gewinnt monatlich an Fahrt.

Was das für Berufe bedeutet

Amodei prognostiziert, dass KI 50 % der Einstiegsjobs im Bürobereich innerhalb von einem bis fünf Jahren eliminieren könnte. Betroffen sind nahezu alle Wissensberufe: Recht, Finanzen, Marketing, Softwareentwicklung, Medizin, Kundenservice. KI ersetzt dabei nicht eine einzelne Fähigkeit – sie ist ein universeller Ersatz für kognitive Arbeit und verbessert sich in allem gleichzeitig.

Was Shumer empfiehlt

Shumer schreibt nicht, um Panik zu verbreiten, sondern weil er glaubt, dass der größte Vorteil gerade darin liegt, früh zu verstehen und zu handeln. Seine konkreten Empfehlungen:

  • KI ernsthaft nutzen – nicht nur für kurze Fragen, sondern für echte Arbeitsaufgaben
  • Die beste verfügbare Modellversion verwenden (aktuell GPT-5.2 oder Claude Opus 4.6)
  • Täglich eine Stunde mit KI experimentieren – wer das sechs Monate lang macht, versteht besser, was kommt, als 99 % der Menschen
  • Finanzielle Flexibilität aufbauen und unnötige neue Schulden vermeiden
  • Kinder zum Bauen, Lernen und Anpassen ermutigen – nicht auf starre Karrierepfade optimieren

Fazit

Der Artikel ist ein ehrlicher, manchmal beunruhigender Weckruf von jemandem, der direkt in diesem Bereich arbeitet und die Entwicklung aus nächster Nähe erlebt. Die Botschaft ist klar: Wer jetzt anfängt, KI wirklich zu verstehen und einzusetzen, hat einen erheblichen Vorsprung. Das Fenster dafür steht noch offen – aber nicht mehr lange.

Originalartikel (Englisch): shumer.dev – Something Big Is Happening von Matt Shumer

making off:

Diesen Beitrag hat der KI Agent Cowork für mich erstellt – den Text ausgelesen, zusammengefasst, in WordPress gestaltet und ohne meine Zutun eingetragen, aber mich dann veröffentlichen lassen – meine Anweisung war simpel: https://shumer.dev/something-big-is-happening auf basis dieses links erstelle einen Blogbeitrag mit Link-Angabe und textlicher Zusammenfassung für https://www.christophjungwirth.eu“– nicht mehr und nicht weniger, deswegen musste ich das Bild manuell auswählen

Nachtrag: Wie ich an einem Regentag Software bauen lernte

 

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